Das MUSE-Labor |
Dass Kunst nur etwas für (Bildungs-)Eliten sei, hält sich als Gerücht hartnäckig. Ebenso der Irrglaube, (Natur-)Wissenschaft wäre ein langweiliges Beschäftigungsfeld. Wie spannend beides gerade für Kinder ist – egal wie alt und in welcher Sprache sie aufwachsen – zeigt seit vielen Jahren die vom Geigen¬virtuosen Yehudi Menuhin ins Leben gerufene Stiftung.
Bei der Frage nach dem Umgang mit Energieressourcen und den gravierenden Folgen ist es unumgänglich, Kinder als die Protagonisten und Hoffnungsträger der Zukunft einzubinden und das Thema kindgerecht zu vermitteln.
Ab dem 17. Mai 2010 lädt die Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland gemeinsam mit dem Projekt Ruhr-Atoll, der Universität Duisburg-Essen und der RWE AG als Förderer zum MUS-E LABOR auf die Brehminsel in Essen-Werden ein. Im Rahmen des Programms von RUHR.2010 erleben Schulkinder, was passiert, wenn Kunst auf (Natur-)Wissenschaft trifft und umgekehrt. Experimentiert wird rund um das Thema: „Energie der Zukunft“.
Das MUS-E LABOR unter Schirmherrschaft von Angelika Rüttgers ist ein Projekt der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland, an dem vor allem Schulklassen (bis zur siebten Klasse) teilnehmen. Besucher und Feriengruppen haben aber ebenfalls die Möglichkeit alle Führungen und Workshops zu erleben und das MUS-E LABOR zum Thema: „Energie - Kunst trifft Wissenschaft“ mitzugestalten. Interessante Energie-Skulpturen und Installationen, interaktive Versuche, Führungen und Workshops laden ein, sich am Dialog von Kunst und Wissenschaft zu beteiligen und zum Thema „Energie“ zu forschen.
Bereits im Dezember 2009 fand ein Workshop mit beteiligten Lehrerinnen und Lehrern, Künstlerinnen und Künstlern sowie Vertretern aller Kooperationspartner statt. Es ging um Fragen wie: „Wie fühlt sich elektrische Energie an?“ oder „Wie entsteht eigentlich Strom?“. Der Workshop diente auch dazu, das MUS-E LABOR innerhalb der 40 beteiligten Schulen in die Unterrichtsplanung zu integrieren − mit Erfolg!
Über 1.000 Kinder aus dem ganzen Ruhrgebiet waren mit Begeisterung dabei und setzten in der Zeit vor den Osterferien die Ideen und Fragestellungen in eigene Ideen und kreative Beiträge um, die wie beim einem Mosaik in der Zusammenführung vieler Einzelteile eine Gesamtschau ergeben: Scherenschnitte, Gravuren, Radierungen, Tonarbeiten etc.
Informationen und Führungstermine auf: www.ymsd.de/aktuelles

